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Laureate Pharma als bestes aufkommendes Biotechnologie-Unternehmen des Jahres geehrt
Princeton, New Jersey, November 20 (ots/PRNewswire) - - Laureate vom Eastern Technology Council für sein Geschäftswachstum, sein Leitungsteam und seine Serviceinnovation anerkannt ...
Publ.Date : Thu, 20 Nov 2008 23:09:02 +0000

Berliner Morgenpost: Lieber weniger Steuern als mehr Rettungsschirme - Kommentar
Berlin (ots) - "Das ist wie Krebs." So erklärt Berlins Finanzsenator Thilo Sarrazin in seiner unnachahmlich direkten Art die derzeitige wirtschaftliche Lage. Und wenn die Existenz ...
Publ.Date : Thu, 20 Nov 2008 18:29:02 +0000

UBS Is No. 1 on the Euro 100 -- "Institutional Investor's" Survey of the Biggest Money Managers in Europe
NEW YORK, NY--(Marketwire - November 20, 2008) - For an 11th consecutive year, UBS ranks No. 1 in the Euro 100, "Institutional Investor's" exclusive ranking of the biggest European money managers; ...
Publ.Date : Fri, 21 Nov 2008 04:00:00 +0000

Ständiger internationaler Gesundheitsmarkt mit Bildungszentrum für 2013 geplant
New York, November 20 (ots/PRNewswire) - - Mit Foto - Das World Product Centre schloss seine Bauplanung ab und beginnt das Marketing. John Strong, früherer Präsident ...
Publ.Date : Thu, 20 Nov 2008 23:29:02 +0000

WAZ: Der Preis bleibt heiß - Kommentar von Christopher Shepherd
Essen (ots) - Wenn der Ölpreis auf den niedrigsten Stand seit gut drei Jahren fällt, dann sollte niemand zu sehr frohlocken. Denn eines ist sicher: Der Preis wird vermutlich schon ...
Publ.Date : Thu, 20 Nov 2008 18:49:02 +0000

Mantelzeit die 3.

Und weiter geht’s mit dem Mantel, denn schließlich soll er bis die Kälte über uns herein bricht fertig sein. Bin schon ganz heiß auf dieses gute Stück, weil ich ein paar Jahre keinen Mantel mehr für mich angefertigt habe. Dabei ist das Kostüm und Mantel nähen eins meiner Lieblingsarbeiten in der Schneiderei, doch zu meinem eigenen Stück reicht es meistens zeitlich nicht.
Es ist eben wie bei dem Sprichwort mit dem Schuster, der auch die schlechtesten Schuhe hat, weil Er eben immer für die Kunden da sein muss. Darum werde ich jetzt etwas dagegen tun und loslegen.

Jetzt beginne ich aber und höre auf zu erzählen.

Gestern habe ich nun den Modellschnitt ausgearbeitet und ausgeschnitten. Sie wissen ja, alles entwickelt sich aus dem Grundschnitt.
Heute fange ich nun an und bügle als erstes den Kaschmirstoff den ich mir ausgesucht habe ab.
Nun wird der Stoff auf meinem Zuschneidetisch ausgebreitet und zwar nur eine Lage.
Warum eine Lage? Ich schneide die einzelnen Teile immer einzeln zu, das habe ich mir durch das Nähen für die Konfektion angewöhnt. Die Teile werden genauer im Fadenlauf, oder wenn ein Muster vorhanden ist, kann der Verlauf besser eingelegt werden. Was beim Mantelstoff noch dazu kommt ist die Höhe des Stoffes, wenn hier zwei Lagen aufeinander liegen und der Stoff hat einen höheren Flor, dann rutscht beim Zuschneiden die untere Lage immer etwas heraus und durch entstehen keine genauen Schnittteile.
Den Schnitt stecke ich nun im Fadenlauf und was unbedingt beachtet werden muss, in der Strichrichtung auf.
Was ist die Strichrichtung? Wenn Sie mit der Hand über den Stoff streichen, werden Sie feststellen, dass die eine Richtung glatt ist und bei der Gegenrichtung stellen sich die Stofffasern auf. Daher müssen die Schnittteile alle in die gleiche Richtung gelegt werden.
Jetzt wird um den Schnitt herum abgekreidet, die vordere Mitte eingezeichnet und der Papierschnitt kann abgenommen werden. Nun gibt es zwei Möglichkeiten um das zweite Teil auszuschneiden, entweder den Schnitt gegengleich noch mal aufstecken, oder das erste Schnittteil ausschneiden und gegengleich auflegen und ebenfalls ausschneiden.
Hier noch kurz eine Übersicht wie viel Schnittteile der abgebildete Mantel hat.

2 x Vorderteil
2 x Seitenteil vorn
2 x Rückenteil
2 x Seitenteil hinten
2 x Oberärmel
2 x Unterärmel
2 x Beleg
1 x Oberkragen
1 x Unterkragen
2 x Kragensteg
2 x Klappentasche oben
2 x Klappentasche unten
2 x Paspel
1 großer Schrägstreifen für die Knopflöcher

So das war’s für Heute, Morgen schneide ich Einlage und Futter zu.

Bis bald
Edith F

Kommentar

Mantelzeit die 2.

Habe gerade Mittagspause und schreibe schnell ein paar Sätze zu meinem heutigen Tag.
Mit Begeisterung sind 3 Teilnehmer dabei und stellen gerade Ihren ersten Grundschnitt her. Ich denke, dass wir bis Heute Abend die Schnitte stehen haben und können dann Morgen an dem Coursagenschnitt ans ausfeilen gehen.

So nun noch kurz zum Mantel: Gestern habe ich den Grundschnitt gezeichnet und muss ihn nun noch auf einen Modellschnitt umgestalten. Wenn dies erledigt ist, mache ich ein Bild vom Schnitt und stelle es zur Einsicht wieder bei massundmehr ein.

Das ist der zweite Schritt zum selbst hergestellten Mantel, nach zwei kommt drei und das gibt es das nächste Mal.

Bis bald
Edith F

Kommentar

Mantelzeit

eigene-bilder-423.jpg

Hier bei massundmehr.de gibt es das Bild in der ganzen Größe zu sehen bei den Infos.
Endlich bin ich dazu gekommen und habe den Mantel zu Papier gebracht den ich gern herstellen möchte.

Wie schon in den Infos zu meinen Grundschnitten gesagt, beginnt alles mit einem Strich. Ob dies nun der Bleistiftstrich zum Zeichnen des Modells ist, oder der erste Strich für den Grundschnitt, das ist ganz egal.
Natürlich kann auch von einem bestehenden Bild aus einer Modezeitschrift, oder wo es auch immer erschienen ist, das Modell nachgearbeitet werden, wenn man das Schnittzeichnen beherrscht.

Ich wähle für meinen Mantel einfach meinen eigenen Entwurf, denn der Mantel soll schlicht und sportlich elegant sein und zu Hosen und Röcken getragen werden können.

Das ist er nun mein Entwurf, sozusagen der erste Schritt zum Mantel.

Als Material habe ich ebenfalls etwas Schlichtes ausgewählt, dafür ist es aber sehr edel und das gibt dem Ganzen dann die nötige Eleganz.
Ja was ist das nun für ein Material?
Es ist ein grauer Kaschmir, den ich mit einer Kontrastfarbe abfüttern werde.
Soweit nun zum Anfang meines Mantels, hier noch kurz die Zusammenfassung was alles dazu gebraucht wird.
· Schnittpapier
· Bleistift
· Schere
· Klebestreifen
· Lineal
· Stoff
· Futter
· Einlage
· Polster
· Nahtband
· Nähseide
· Knöpfe

Das nächste Mal geht es weiter

Bis bald
Edith F

Kommentar

Jetzt wird wieder genäht

Ab morgen beginnt er wieder, der Alltag in der Schneiderei.
Den August habe ich dazu genutzt einige Projekte, die mir am Herzen liegen zu verwirklichen und etwas auszuspannen. Wobei mir das Wort ausspannen nicht so richtig gefällt, denn ich hatte einiges um die Ohren.

Obwohl ich einige unliebsamen Dinge wieder einmal erlebt habe, hat mich diesmal keine innerliche Lethargie heimgesucht. So konnte ich trotz allem meine Projekte bearbeiten, damit ich sie Ihnen Vorstellen kann.

Jetzt aber hin zur neuen Woche, die arbeitsreich beginnen wird.
Am Freitag bekam ich eine Lieferung an Schals für die Firma Triumpf, die Ihre Schaufenster neu gestaltet, dieses Projekt wird von einer Kollegin durchgeführt und ich helfe bei der Näharbeit.
Nachdem ich alle Sommerkleider an meine Kunden ausgeliefert habe, steht nun nur noch eine leichte Jacke auf meinem Plan, die ich kommende Woche ausliefern werde.

Dann kommt das, worauf ich mich schon richtig freue, nämlich ich möchte ein Projekt für alle Nähbegeisterten starten, indem ich einen kompletten Mantel nähe und diesen Schritt für Schritt erkläre. Sozusagen vom ersten Strich bis zum Fertig bügeln.
So das war’s für Heute, ich würde mich wahnsinnig darüber freuen, wenn ich eine große Zahl begeisterter Mitleser beim Anfertigen meines Mantels hätte.

Bis bald
Edith F

Kommentar

Schnell reich was ist das?

Ich grüße Sie

Geht es Ihnen auch manchmal total auf den Keks wie viel Menschen von sich behaupten, Sie allein hätten die Geldquelle via Internet entdeckt und die könne jederzeit kräftig sprudeln.
Ich bin heute richtig wütend auf diese ganzen schnell reich Konsorten, denn das was Sie den meisten Menschen vorgaukeln gibt es in Wirklichkeit nicht.
Sind wir uns doch einmal ehrlich, Geld verdienen hängt vor allen Dingen mit Arbeit zusammen. Es ist zwar egal welche Art von Arbeit man verrichtet, um unter dem Strich etwas heraus zu bekommen, doch Sie müssen immer jede Menge Zeit und Energie dafür aufbringen.
Deshalb ist es ein völliger Blödsinn zu behaupten, wenn man 2-3- Stunden täglich vor seinem PC sitzt und zum Beispiel Mails bearbeitet, dass sich dieser innerhalb kurzer Zeit in einen Goldesel verwandelt.
Sollten auch Sie schon diesem neuen Menschenschlag begegnet sein, dann machen Sie sich schleunigst vom Acker, bevor Sie zuviel von Ihren ganz wichtigen Dingen verlieren. Glauben Sie nicht daran, dass es sooooooooo einfach ist, den Goldesel zum wiehern zu bringen.
Erstens müssen Sie einmal jemand finden, der Ihr tägliches Hobby mit Ihnen teilt und gern auf den Tasten hakt, zweitens was haben Sie anzubieten außer gesulse ums liebe Geld, das in Strömen angeblich einfließen soll. Doch wie die Wirklichkeit aussieht, ich glaube das weiß von denen keiner.
Wissen Sie was, machen Sie es doch einfach nach der guten alten Art und suchen sich einen normalen Job, oder machen Sie aus Ihrem Hobby eine Selbstständigkeit.
Diese Dinge werden Ihnen vielmehr an Zufriedenheit einbringen, als das tägliche starren auf Ihren E-Mailbriefkasten.
Wenn Sie es dann in der realen Welt geschafft haben, dann können Sie ja anfangen und Ihre Dienste anbieten.
Das waren Heute einmal keine Schneiderweisheiten, sondern einfach mal meine Verärgerung über diese Blender im Netz, wobei es natürlich auch sehr seriöse Anbieter gibt. Komisch, nur die sind nicht auf dem schnell reich Tripp.

Bis bald
Edith F

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Urlaubsstimmung

eigene-bilder-301.jpg

Ausgeh fertig angezogen.

Überall herrscht Urlaubsstimmung und um uns herum ist tote Hose. Das verschafft mir nun etwas Luft für meine Vorbereitungen in Sachen Grundschnitte und bei meinen Büchern, die voll aus dem Leben gegriffen sind.
Darum bin ich ganz glücklich, dass ich diese Woche, mein neueste Produkt online stellen konnte.
Morgen will ich mich nun dahinter klemmen und einige Arbeitsmappen fertig stellen, denn mein Vorrat ist aufgebraucht.
Wenn vieles auch nicht so läuft wie man es sich vorstellt, so sollte man doch ein klein bisschen Lebensqualität behalten und sich einigermaßen wohl fühlen. Die wunderbaren warmen Tage laden doch geradezu zum rausgehen ein. Sorgen und andere Probleme sollten wir nun einfach mal beiseite schieben, denn es kommt sowie so wie es kommt, machen können wir meistens nichts daran.

Ich jedenfalls werde diese ruhigeren Tage nutzen und meine Bücher schreiben, damit im Herbst, wenn der Drang nach dem Lieblingshobby wieder erwacht, einiges an Material zum nachlesen und nacharbeiten bereit liegt.

Bis bald
Edith F

Kommentar

Warum soll Einlage verwenden.

eigene-bilder-330.jpgHeute habe ich meinen roten Hosenanzug fertig gestellt und dabei fiel mir der Besuch von Frau ……… aus dem Hause Freudenberg Vlieseline ein.
Im Mai habe ich beim Fachabend unserer Schneiderinnung den neuesten Vortrag über Einlagestoffe gehört.

Wie immer ein sehr interessanter Abend. Neben dem bekannten Produkt der H180 gibt es jetzt eine noch softere Vlieseinlage H608.
Schon die H180 war eine tolle Sache, denn durch sie erreichte man diese schöne weiche Oberfläche und hatte trotzdem etwas Stabilität im Vorderteil.
Die neue Einlage habe ich noch nicht ausprobiert, da ich momentan mit dem Mercedes unter den Einlagestoffen arbeite. Dies ist eine Wirkware, die es speziell für die Firmen gibt.
Kurzum es ist eine Einlage die einfach begeistert, doch mit einem Wermutstropfen und dies ist der Preis.
Was mich beim letzten Vortrag schon begeistert hat, war das Soluvlies. Mit diesem Hilfsmittel kann man sich seinen eigenen Stoff kreieren. Es werden zwischen zwei Lagen Vlies Wollfäden, Stoffschnipsel oder was man sonst noch vernähen kann gelegt, danach wird kreuz und quer je nach Lust und Laune darüber gesteppt. Zum Schluss wird das Vlies gut ausgewaschen und ein neuer Stoff ist entstanden. Daraus lassen sich allerlei schöne modische Dinge gestallten. Vom Gürtel bis zur Weste alles ist möglich.
Und die absolute Neuheit ist ein Vlies, mit dem man Crash- Optik erzeugen kann, sowie ein Spinnvlies für kreative Arbeiten.
Werde demnächst mal das Soluvlies ausprobieren, ob ich auch solch tollen Stoff zu hinbekomme wie die Vlieselinefrau.

Übrigens Einlage ist oft das A und O der Verarbeitung.

Kommentar

Am Anfang steht ein Strich

Jedes Kleidungsstück beginnt mit dem ersten Bleistiftstrich. Vom Spitzenhöschen bis zum Abendkleid alles beginnt mit einer Linie auf einem Papier.
Sicher haben Sie schon oft ein tolles Kleid in einer Zeitschrift gesehen und hätten es gern nachgearbeitet. Doch ohne Schnitt gelingt dies meistens nicht.
Wie Sie aus einem Bild einen Schnitt entwickeln das können auch Sie lernen. Mehr dazu auf der Seite Grundschnittkurs.
Als erstes steht der Entwurf oder ein Bild zur Verfügung, das es nun umzusetzen gilt. Um daraus einen Schnitt zu gestalten, braucht man die Maße von der Person, die dann das neue Outfit tragen soll. Anhand der Maßtabelle wird abgemessen und die Maße werden aufgeschrieben. Hier geht es zur Maßtabelle Gratis Infos zum Grundschnitt
Jetzt kann es ans Herstellen des Grundschnittes gehen. Der erstellte Grundschnitt dient dann als Ausgangspunkt für die Modellschnitte.
Durch dieses System lassen sich daher Schnitte für alle Figuren anfertigen, auch wenn die Maße nicht dem herkömmlichen Konfektionsstandart entsprechen.
Mein Grundschnittlehrgang beruht auf dem Müller & Sohn System, welches in vielen Meisterschulen gelehrt wird.
Was Sie dazu brauchen, ist ein Lineal, ein Schnittpapier (Packpapier), ein Bleistift, Radiergummi, Maßband, Schere und Klebestreifen. Es sind keine aufwendigen Programme erforderlich, sondern nur etwas Geduld und Ausdauer.
Wenn Sie sich schon immer diesen Wunschtraum von der Kleidung die zu Ihren Maßen passt erfüllen wollten, dann beginnen Sie mit dem ersten Schritt, Ihrem ganz persönlichen Grundschnitt.
Bis bald
Edith F

Kommentar

Puppenkleidermärchen

Heute bin ich noch etwas in Urlaubsstimmung, denn ich durfte nach langer Zeit wieder einmal 5 Tage lang meine Werkstatt zuschließen.
Darum werde ich diesmal keine Schneiderweisheiten von mir geben, sondern eine Geschichte erzählen.

Sie beginnt wie alle Märchen mit, es war einmal.

Das Puppenkleidermärchen.

Es war einmal ein kleines Mädchen, dessen liebste Beschäftigung das Puppen spielen war. Meistens suchte Sie sich ein schönes Plätzchen im sonnigen Garten, vielleicht unter einem Schatten spendenden Kirschbaum, wo Sie wunderbar Ihr Traumhaus einrichten konnte.
Ihre Puppenkinder wurden gefüttert, gewickelt und schön angezogen.
Damit auch immer ein neues Kleidchen zum Ausgehen da war, musste die kleine Puppenmama fleißig stricken, häkeln und nähen. Ganz schick, wie kleine Prinzessinnen saßen dann Ihre Kinder im Puppenwagen und wurden spazieren gefahren.
Das Mädchen wurde älter und langsam verlies es die Lust am spielen. Nur die Freude an schönen Kleidern blieb tief in Ihrem inneren sitzen.
Eines Tages, als es noch zur Schule ging und die Lehrerin in der Klasse nachfragte, was möchtet Ihr denn gern tun, wenn Ihr ins Leben hinausgeht. Da meldete sich bei der heran gewachsenen Puppenmama aus einer verborgenen Ecke eine ganz leise Stimme, ich möchte schöne Kleider nähen. Und als die Reihe an Ihr war, damit Sie Ihren Wunsch äußerte, wusste Sie sofort und ohne jeglichen Zweifel, ich werde Schneiderin.
In einem ganz tollen Modesalon, wo die Damen sich einkleiden ließen, da durfte Sie dann Ihren Wunschtraum in Erfüllung gehen lassen.
Nie hätte Sie gedacht, dass es so furchtbar anstrengend ist die Nadel richtig zu führen und vor allen Dingen, dass dieses komische Ding auf den Finger muss.
Abendkleider aus Samt und Seide, mit Perlen bestickt wurden genäht, dass es nur so glitzerte und funkelte.
Im Salon, wo die Damen empfangen wurden, hingen Lüster an Wand und Decke, so etwas hatte Sie noch nie gesehen.
Fleißig übte Sie und alsbald konnte Sie die ersten Kleider für sich aus ihren eigenen Entwürfen zaubern. Wenn hier und da einmal das neue Kleid etwas zwickte, weil die Maße nicht ganz passten, war das nicht so schlimm.
Nach den Lehrjahren erwachte Ihr Ergeiz, Sie wollte genauso tolle Kleider machen wie Ihre Chefin und auch so einen schicken Salon besitzen.
Die Jahre vergingen und nach vielem üben und lernen wurde aus dem kleinen Mädchen mit den Puppenkleidern eine wunderbare Designerin, die Ihren Beruf sehr liebte und dadurch viele Menschen glücklich gemacht hat.

Soweit mein Puppenkleidermärchen, womit sich sicher viele identifizieren können, vor allem diejenigen, die mit Leib und Seele den wunderbaren Beruf der Schneiderin ausüben.

Und Alle die dies nicht konnten, hatten vielleicht den gleichen Kindheitstraum, nur ließ er sich nicht verwirklichen.

Aus Träumen entsteht die Zukunft, fangen Sie an sie zu gestalten.

Bis bald
Edith F

Kommentar

Sommer Sonne Sommerkleid

Bin etwas aus dem Rhythmus mit meinem Blog gekommen und werde das nun schleunigst wieder nachholen.
In den letzten 14 Tagen habe ich mich an einem Projekt für eine Firma beteiligt und gearbeitet was das Zeug hält. Es waren lauter Vorhänge zu nähen, also nicht gerade aufregend aber Arbeitsintensiv. Eine Menge Zeit brauchte schon allein der Zuschnitt, das nähen war dann razfaz erledigt.

Dadurch hat meine andere Arbeit natürlich etwas gelitten und so habe ich meinen roten Hosenanzug immer noch nicht fertig gestellt.
Was ich aber so auf die Schnelle dazwischen geschoben habe, war ein Sommerkleid in Gr. 50.
Der Schnitt ist ganz einfach und kann für ein ganz normales Tageskleid, wie auch für ein festliches Abendkleid verwendet werden. Auf die Idee hat mich vor ein paar Jahren eine Kundin gebracht, die sich immer aus dem gleichen Grundschnitt Ihre Kleider fertigen ließ. Wenn das Kleid dann ausgehtauglich sein sollte, bekam es eben eine Perlenstickerei und hob sich in Stoffqualität und Farbe von den normalen Tageskleidern ab.

Und hier nun in Kurzform die Schnitterklärung.

Der Schnitt in Form eines Bogenhemdes ist ganz einfach und unkompliziert.
Und so geht die Verarbeitung am Schnellsten: Zuschneiden, Brustabnäher einnähen und Schulternähte schließen, jetzt Armlöcher und Halsausschnitt versäubern, hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum einen kann mit Beleg verstürzt werden, oder ganz einfach nur ein Vliesband einbügeln und danach versäubern und ringsum Steppfußbreit befestigen. Oder roulieren mit Schrägbändern aus dem gleichen Stoff, oder aus einer anderen Farbe. Egal welche Verarbeitung gewählt wird, diese sollte vor dem zusammen nähen der Seitennähte stattfinden.
Hier ein kleiner Tipp: prüfen Sie die Länge der Seitennaht (Rücken- und Vorderteil), damit am Armloch alles zusammen passt. Sollte dies nicht der Fall sein, dann am Armloch ausgleichen, nicht an der Länge, denn dies gibt einen unschönen Saum.
Seitennähte schließen, falls ein Schlitz angebracht wird, dann bis zum Schlitzanfang nähen. Jetzt wird ausgebügelt und der Saum eingebügelt. Als letzten Arbeitsgang nähen Sie den Saum und Schlitz mit der Maschine fest, so wie bei einem T-Shirt.
Fertig ist ein leichtes luftiges Sommerkleid.
Na wäre das nicht ein schneller Schnitt für heiße Tage?

Habe einige Schnitte für große Größen bei meinen Schätzen liegen.

Bis bald
Edith F

Kommentar

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