Hosenschnitt zum Nachnähen
Die Hose
Das Nähen einer Hose mit Gummizug.
Aus meiner langjährigen Erfahrung mit gewissen Lieblingsschnitten der Kunden weiß ich, hat man einmal etwas Passendes gefunden, wird es immer wieder angewandt. Genauso ist es bei den Hosenschnitten.
Die Hose ist zwar mit Gummizug, doch nicht unbedingt weit in der Taille wie es sonst üblich ist.
Zum selbst herstellen einer solchen Hose kommt hier eine Anleitung. ![]()
Nachdem der Schnitt bereitliegt und der Stoff vorbereitet ist, das heißt abgebügelt und der Fadenlauf bestimmt, kann der Hosenschnitt aufgesteckt werden.
Wir gehen so vor, dass wir die Teile im Fadenlauf auflegen, feststecken und je nachdem wie man gern verarbeitet ringsum den Schnitt abkreidet. Dann wird die Nahtzugabe angezeichnet, hier empfehle ich 2-2,5 cm an der Seitennaht, an der Schrittnaht 1,5 cm. An der Gesäßnaht im vorderen Hosenteil 1 cm und in der hinteren Gesäßnaht ebenfalls 1 cm bis zur Markierung, danach verlaufend nach oben auf 2,5 cm kommend. Jetzt wird an der Nahtzugabelinie entlang ausgeschnitten.
Nun gibt es zwei Möglichkeiten, entweder Sie bezeichnen die Naht auf dem unten liegenden Hosenteil durch Durchschlingen mit Heftfaden, oder Sie legen ein Kopierpapier unter und fahren mit dem Rädchen die Kanten um den Schnitt nach.
Als nächstes nehmen Sie ein hinteres und ein Vorderes Hosenbein, legen jeweils rechte Seite auf rechte Seite und stecken die Hosenaußennaht aufeinander, dann die innere Hosenbeinnaht stecken und jede Naht nähen. Tipp: Heften Sie die Hose zuerst zusammen, das erspart Ihnen den Auftrennärger falls es nicht ganz passen sollte. Nun die beiden Hosenbeine zusammenbringen durch zusammenstecken der zwei hinteren und zwei vorderen Hosenhälften.
Eine kurze Anprobe sollte nun eingeschoben werden bevor es weitergeht.
Die Hose passt, wunderbar, jetzt kann mit der Maschinen genäht werden. Dazu nehmen Sie am besten wieder die Gesäßnaht auseinander, denn sonst gibt es keinen schönen Übergang im Schritt. Nach dem Nähen wird versäubert, alle Längsnähte zuerst dann die Gesäßnaht. Gesäßnaht wieder schließen und die ganze Hose ausbügeln.
Im nächsten Arbeitsgang wird der Bund für den Gummizug vorbereitet, indem an einer Seite 1 cm umgebügelt wird, dann kommt das Maß für den Gummizug (meistens 3 cm) und noch 0,5 cm zugeben und einen Bruch einbügeln, zusammen steppen, sodass ein Ring entsteht der die gleiche Weite hat wie die obere Kante der Hose. Für das Einziehen des Gummis lassen Sie an der zusammen gesteppten Naht eine kleine Öffnung zum Einziehen des Gummis offen.
Jetzt den Bund aufnähen und zwar von Innen nach außen. Ala erstes stecken Sie die nicht eingebügelte Naht des Bundes an die Hose an, dann annähen. Jetzt wird der Teil des Bundes mit dem Umgebügelten cm nach der rechten Seite umgeschlagen und genau auf die gesteppte Naht aufgesteckt und rundum festgenäht.
Nun den Gummi einziehen mit einer Sicherheitsnadel und bei passender Taillenweite zusammen nähen.
Die Weite nun gleichmäßig verteilen, durch Stecknadeln absichern und zweimal den Gummibund durchsteppen.
Als letztes wird noch die Saumlänge bestimmt hoch gebügelt versäubert (oder auch nicht je nach Modell) und von Hand oder mit der Maschine angenäht.
Eine einfache Schlupfhose ist entstanden.
Hosenschnitte in verschiedenen Größen können Sie gern bestellen, gehen Sie auf meine Homepage massundmehr.de bei den Infos finden Sie eine Maßtabelle, wo Sie Ihre Größe aussuchen können. Dann gehen Sie folgender Maßen vor, Sie geben Ihre gemessene Taillen- und Hüftweite an, sowie die gewünschte Länge.
Da die Schnitte nach Bestellung für die jeweilige Größe aufbereitet werden, dient die Maßtabelle nur zur Orientierung für den Grundschnitt.
Bis bald
Edith F














