Archiv des MonatsFebruar, 2008

Traumimmobilie finden

Gerade habe ich meine Mails angesehen und bin dabei über den Eintrag Traumimmobilie finden gestolpert. Der Traum vom eigenen Haus, wer träumt den nicht.
Wie gesagt wir haben uns diesen schon das zweite Mal verwirklicht, aber mit den Aufreißern einer Traumimmobilie hat das nur im weitesten Sinn etwas zu tun. Sicher fast für jeden Bauherrn ist sein Haus ein Traumhaus, vor allem dann, wenn man es selbst gestaltet hat.

Aber schon mit der Planung beginnt die Realität, denn letztendlich entscheidet das vorhandene Kapital, welche Art von Traumvilla man erschaffen kann.
Wie schon in meinem ersten Beitrag berichtet, habe ich unser Traumhaus selbst gestaltet und bin immer noch sehr glücklich mit meiner Einteilung.
Wenn sich ein zukünftiger Bauherr/Frau damit befasst sein Haus zu gestalten, sollten sämtliche Fakten mit in die Planung einbezogen werden. Das geht heute los mit dem Außengerüst, damit meine ich die Außenansicht. Hier werden auf dem Sektor Energiesparen viele Häuser angeboten, aber über diese Art des Bauens kann ich in meinen Ausführungen nicht berichten.
Was ich Ihnen anbieten kann, ist der Hausbau in traditioneller Massivbauweise, also sozusagen Stein auf Stein. Aber in der Ausführung so eingerichtet, dass jederzeit autark umgerüstet werden kann. Für uns zählt nicht die schnelle, für das Auge super aussehende Immobilie, sondern eine gut durchdachte, von den Baustoffen her möglichst wertvolle, in der Innengestaltung ansprechende und dennoch für den täglichen Gebrauch passende Immobilie.
Die optische Innengestaltung ist meistens das, was den meisten Menschen zuerst ins Auge springt, aber ist diese auch Alltagstauglich.
Zum Beispiel die heutige offene Gestaltung des Wohnbereichs, wo es keine abgeschlossene Küche gibt. Sicher ich gebe zu, es würde mich auch reizen, doch leider hat man nicht immer so aufgeräumt wie dies auf den Bildern gezeigt wird und dann kann solch eine Gestaltung schnell im täglichen Gebrauch versagen. Oder wenn die Heizperiode anbricht und der große Raum nach Wärme verlangt, hier sind es dann später die Kosten für die Heizung, egal ob Öl, Gas, Strom oder Holz.
Wir haben dieses Problem durch einen großen Kachelofen gelöst, er versorgt uns den ganzen Winter über mit behaglicher Wärme. Und wie gesagt, wir streben die Unabhängigkeit von unseren Preistreibern im Energiebereich an, nur dieses folgt nach und nach.

Ps. Interessiert an unserem Traumhaus, so fing es an.
haus.jpg
Bis bald
Edith F

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Kunstschlosserei

Eine Woche ist wieder einmal zu Ende und ich bin vor lauter Arbeit noch nicht zum Schreiben gekommen.
Durch die Abwicklung eines großen Auftrages blieb natürlich viel liegen und musste erledigt werden. Einige Hosen und Jackenärmel waren zu kürzen, aber das was am meisten aufhielt, war ein wunderschöner kuscheliger Morgenmantel den ich aus Nicki- Stoff neu angefertigt habe. Bei diesem Kleiderwunsch der Kundin gab es die immer wieder kehrende Vorgeschichte. Ich weiß nicht wie viel Begehungen von Geschäften Sie im Vorfeld hinter sich hatte und nirgends war ein Bodenlanger Morgenmantel in Ihrer Lieblingsfarbe fuchsia zu finden. Nebenher habe ich noch einige Tricks und Tipps aus der Schneiderwerkstatt aufgeschrieben, die ich noch etwas schön verpacken muss um sie online zu stellen.
So viel zu meiner Beschäftigung die Woche über.

Nun mache ich weiter mit unserem Hausbau, den wir ja in Eigenleistung vollbracht haben. Wie gesagt ich bin immer noch ganz begeistert von meiner Raumaufteilung, die sich nun ein weiteres Mal bewähren wird.
Unser Sohn hat nun seine Kunstschlosserei Nebenberuflich angemeldet und sich die zweite Werkstatt eingerichtet. So entsteht nun in unserem Haus ein zweiter Handwerksbetrieb, der ebenfalls seinen Nutzen aus der Raumaufteilung ziehen kann. Denn die zweite Werkstatt besitzt einen eigenen Ausgang und ist groß genug für die Anfänge in seinem Handwerk. Was aber noch viel interessanter ist, das ist die Tatsache, dass Er einen wunderbaren Ausstellungsraum bekommt, nämlich einen Teil des über 90 qm großen geschäftlichen Raumes. Diese verteilen sich auf drei Etagen und werden noch mit einer Wendeltreppe verbunden. Für die Wendeltreppe ist alles schon vorbereitet, die runden Ausschnitte in den Decken wurden schon in den Plänen berücksichtigt. Die Treppe wird nun unser Sohn einbauen.

Ein paar Bilder habe ich auch vorbereitet, ich habe mal mit der Außenanlage begonnen, mit unseren schönen Natursteinmauern.

Das ist mein Ateliereingang. Für die Natursteinmauern wurden ausschließlich Steine aus unserem Grundstück verwendet. Die Treppe haben wir mit Porfür und Plfastersteinen belegt, so passt sie sich hervorragen der natürlichen Optik an.Eingang zum Atelier

Bis bald
Edith F

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Bankgespräch

Ich komme einfach nicht dazu über unserem Hausbau zu berichten. Ständig holt mich eine neue Attacke ein, die es zu bewerkstelligen gilt.
Gestern und Heute musste ich mich nun wohl oder übel mit meinem Büro befassen, alles ist liegen geblieben bei der Schufterei letzten Herbst bis Weihnachten. Heute musste ich nun zum Appell bei der Bank antreten und es blieb mir nichts anderes übrig, als meine monatlichen Abschlüsse ins richtige Bild zu setzen (eine lästige Pflichtaufgabe für einen Kreativling wie mich). Viel lieber würde ich doch all die schönen Dinge entwerfen für die ich mich interessiere.
Entwerfen das Stichwort greife ich doch gleich mal auf. Wie gesagt ich habe unser Haus vom Keller bis zum Dach selbst entworfen und bin bis Heute begeistert von der Einteilung. Schnell flitze ich morgens die Treppe hinunter und werfe meine Maschinen an, dann geht es wieder hoch zum Frühstücken. Im morgendlichen Tagesablauf baue ich dann noch kurz ein paar Waschmaschinenladungen ein, denn die Waschküche habe ich genau gegenüber meiner Werkstatt- Tür gesetzt. Dadurch bekomme ich eine optimale Zeitnutzung durch kurze Wege und kann dadurch am Ende meinem Umsatz ganz schön auf die Sprünge helfen.

Die Bilder habe ich natürlich wieder mal nicht geschafft Hochzuladen, denn das Bankgespräch hatte Vorrang. Vielleicht wird es ja am Wochenende was.

Bis bald
Edith F

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Zuschneiden und nähen im Eiltempo

Musterteile für die Konfektion hielten mich vom schreiben ab

Aus der nächsten Woche sind nun zwei Wochen geworden. Was ist passiert in dieser Zeit, nichts Weltbewegendes, nur ein Haufen Arbeit in meinem Schneider- Atelier. Zuerst fing das Jahr ja ganz gemütlich an, mit einigen Arbeiten die liegen geblieben waren, aber dann schlug die Musterung zu und das war Stress pur. 123 Stunden habe ich in 10 Tagen herunter gerissen und war am Ende schachmatt.

Wollte eigentlich weitermachen mit unserem selbst geplanten Wohn/Geschäftshaus, wie wunderbar sich alles ineinander fügt und die Arbeit darin richtig Spaß macht. Vertage das ganze aber noch einmal bis ich wieder etwas durchatmen kann. Das einzige was ich morgen tun werde, ich mache ein paar Fotos von unserer Herberge, die könnt Ihr dann ansehen, damit Ihr einen ganz kleinen Einblick bekommt.

Bis bald
Edith F

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