Archiv des MonatsSeptember, 2007

Alles selbst genäht im Online-Workshop Scherenschnitt

Herzlich willkommen zu meinem Online- Workshop Scherenschnitt.

Jahrelange Erfahrung mit Nähkursen hat mich dazu beflügelt einen Online- Workshop der besonderen Art anzubieten.

Seit über 30 Jahre bin ich Profi in dem tollen Beruf eines Schneiders und habe schon sehr viele Tipps und Tricks in den vielen Nähkursen die ich gegeben habe verraten.

Was Ihnen mit diesem Online- Workshop geboten wird, sind Verarbeitungstechniken aus der Welt der Profis, ein Blick hinter den Vorhang. Sonst streng gehütet, bekommen Sie Fachmännische Anleitung für verschiedene Arbeiten in Wort und Bild erklärt.

Wer kennt nicht das Problem mit der Verarbeitung beim Nähen Ihrer Creationen, hier kommt für Sie die Unterstützung.

Rock und Weste habe ich für Sie aufbereitet, für eine Paspel- und Klappentasche, sowie dem Paspelknopfloch liegt ebenfalls eine Anleitung bereit zum Nacharbeiten. Und zu guter Letzt gibt es noch einen Kragen mit Steg als Arbeitsanleitung.

Der Vorteil des Workshops ist, Sie können alle Arbeiten in Ruhe Nacharbeiten und das wie man so schön sagt, ganz bequem von zu Hause aus, haben keine Wartezeiten, wie in den normalen Nähkursen und noch dazu einen Schnäppchenpreis von € 29,95.

Sicher, ein normaler Nähkurs hat auch seine Vorteile, den persönlichen Kontakt, die anderen Teilnehmer für den Gesprächsaustausch und die direkte Hilfe bei einem Verarbeitungsproblem.

Die Nachteile sind lange Wartezeiten bei mehreren Kursteilnehmern und ein wesentlich höherer Preis.

Daher habe ich einem tollen Vorschlag für Sie, laden Sie sich doch Ihre Nähbegeisterten Bekannten und Freundinnen ein und gestallten sich selbst Ihren Nähkurs.

Denn Sie wissen doch, gemeinsam sind wir stark.

Wenn Sie eine kleine Kostprobe davon möchten, dann lade Sie sich dazu ein und Sie bekommen völlig gratis mein Paspelknopfloch zum Download, abgelegt auf der Produktseite zum ausprobieren.

Ihnen sagt mein Angebot zu, dann bestellen Sie sich den ganzen Kurs. Sie finden ihn ebenfalls auf der Produktseite unter dem Link Online-Workshop Scherenschnitt

 Der Workshop kostet 29,95 €    

Kommentar

Geschafft

Was das werden Sie nun fragen!

Ein volles Jahr habe ich nun gekämpft um alles, was wir uns erschaffen haben nicht zu verlieren. Heute Morgen bin ich nun zum zweiten Mal neu geboren, ich habe gestern den größten Cup meines Lebens vollbracht.

Ich bin einfach nur glücklich.

Soviel zu meiner Lebenssituation, einen Teil davon enthält mein Bericht

Bevor der Hammer fällt

Jetzt geht es weiter, mit Energie und neuem Schwung werde ich mich meinen Aufgaben widmen und alles verwirklichen was ich mir vorgenommen habe.

Letzte Woche, ich war in meiner Werkstatt am Arbeiten, kam eine frühere Mitarbeiterin vorbei und hat mir von Ihren Sorgen und Nöten erzählt. Ich steckte an diesem Tag zwar selbst nach einer Absage für eine versprochene Hilfeleistung in einem totalen Dilemma und hätte selbst einen Rat gebraucht, doch dieser jungen Frau musste ich zuerst eine neue Perspektive geben, denn Sie brauchte sie ganz dringend.

Durch mein eigenes Lebenschaos, aus welchem ich mich Stück für Stück befreien konnte und vielen Büchern und einigen Seminaren, welche mir einen Weg zeigten, den ich gehen konnte, ohne viel Geld einzusetzen (ganz ohne geht es natürlich nicht), hat sich mein Weltbild um ein ganz schönes Stück verändert.

So konnte ich meiner früheren Mitarbeiterin gut den Rücken stärken, um die Stürme des Lebens zu bestehen.

Wieder einmal habe ich festgestellt, dass immer in der Lebensmitte das Schicksal den größten Hammer bereit hält. Meistens sind es Kürzungen der Arbeitsstunden, oder gar Kündigung, selten Krankheiten, auch wenn dies oft behauptet wird. Krankheiten entstehen durch die Umstände, welche auf die Menschen einstürmen, wenn plötzlich das Geld nicht mehr ausreicht, um den Lebensunterhalt zu bestreiten. Oft haben die Kinder gerade eine Lehre oder ein Studium angefangen und brauchen Unterstützung, weil die Ausbildungsvergütung oder das Bafög nicht ausreicht. Selbst steckt man in Verpflichtungen und braucht seinen Arbeitsplatz. Und dann ereilt einen das Unglück des Verlustes der Arbeit.

Ob nur teilweise, oder ganz, das spielt keine Rolle, es ist immer ein gravierender Einschnitt und der macht die Menschen krank.

So auch in meinem oben beschriebenen Fall. Die Familie hat drei Kinder, wovon eine Tochter schon Ihr Studium beendet hat und Assistenzärztin ist, die nächste Tochter studiert und der Sohn geht noch aufs Gymnasium. Die Familie ist nicht wohlhabend, aber die Kinder sind sehr intelligent und haben daher die Unterstützung Ihrer Eltern. Ich kann dies verstehen, denn ich habe ebenso gehandelt. Dem Vater wurde die Wöchentliche Stundenzahl auf 35 Std. herunter gefahren, was natürlich am Monatsende zu spüren ist. Als weitere Geldeinnahme hatten Sie einen Hausmeisterdienst in einer Volksbank, wo von der Reinigung der Räumlichkeiten, bis zum Winterlichen Räumdienst alles zu erledigen war. Sogar noch zusätzliche Küchenaufräumaktionen machten Sie ohne Entlohnung, da die Damen von der Bank selbst zu bequem waren, dies zu erledigen. Ohne besondere Ankündigung kam dann eines Tages der Bescheid, dass eine Reinigungsfirma nun den Dienst übernimmt und das Ehepaar nicht mehr bebraucht wird. Auch das sind die Gepflogenheiten einer Bank.

Man kann verstehen, dass die Familie in große Finanzielle Schwierigkeiten geriet.

Ich konnte zwar nicht mit Geld aushelfen, aber einen Weg zeigen, um dem Ganzen wieder Herr zu werden.

Es gab doch im Fernsehen in den letzten Wochen auf unserem dritten Programm so eine tolle Reportasche „ Elsbeth Trautwein hilft”, das war eine ganz wunderbare Sendung, um den Menschen zu zeigen, wie viel Potenzial in Ihnen steckt, um eine Krise zu meistern.

Und genau diese Unterstützung brauchen die Menschen, um wieder auf die Beine zu kommen.

Nun muss ich noch etwas erfreuliches über meinen Job berichten, denn es ist wunderschön und gibt mir wieder neue Kraft um weiter zu Arbeiten.

Seit einiger Zeit habe ich angefangen meine Arbeitstechniken weiter zu geben und so konnte ich gestern Abend meinen Rockprofi bei den Profis vorstellen. Was mich sehr gefreut hat war, auch die Profis konnten noch einiges lernen.

Und weil ich ja selbst den täglichen Kampf mit dem Dasein probe, hat mich heute Morgen ein neuer Auftrag sehr glücklich gemacht. Es ging dabei wie schon so oft um das immer wieder kehrende Thema, die Konfektion bietet den älteren Jahrgängen (ab 65) nicht mehr die Kleidung an, die gern getragen wird. Es wird einfach nicht mehr darauf geachtet, dass eine Kundin Ihren Stil schon längst gefunden hat und daher nicht mehr bereit ist, sich mit unpassender Kleidung zu kleiden. Unpassend vom Stil, der Form und dem Material.

Die Damen fahren zum Shoppen in die nächste Großstadt und kommen frustriert, ohne Einkauf nach Hause. Manchmal denke ich die Generation 50 plus ist nur wichtig für die Pharmaindustrie, Reiseangebote, Umgestaltung für Altersgerechtes Wohnen und was es sonst noch so alles gibt auf dem Gebiet.

Nur was sich die, oder der Kunde an Kleidung wünscht ist nebensächlich. Der Markt ist groß und da lässt sich allemal was finden, doch leider sieht dies in der Realität nicht so berauschend aus.

Daher werde ich mein Ziel weiter verfolgen und mein Angebot ausarbeiten, um der älteren Generation ein kleines bisschen zu helfen, den großen Frust in Sachen Kleidung zu beseitigen.

 

Bis bald

Edith F

Kommentar

Retten

Heute möchte ich einmal etwas zu einem ganz anderen Thema beitragen, wie rette ich was mir lieb und teuer ist. 

Was immer man daranter auch verstehen mag, jeder von uns hat seine eigenen Verstellungen und Wünsche die man zu verlieren droht.

Ich schlage mich mit diesem ganzen Übel nun schon über ein Jahr herum und habe damit begonnen, all meine Erfahrungen schriftlich zu verarbeiten. Vielleicht ist dies eine kleine Hilfestellung für alle, die irgendwelche Probleme mit sich herum schleppen. Ich kann nur empfehlen schreibt sie auf und versucht euch auf diese Weise einen freien Geist zu verschaffen. Es hilft glaubt mir. 

Was ich rette steht in meinem Beitrag Bevor der Hammer fällt  

Für Heute höre ich auf zu schreiben, bis nächstes Mal, dann geht es weiter mit den Profitipps aus dem Schneideratelier.

Edith F.

 

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