In diesen letzten Augusttagen habe ich nun beschlossen einen Gang runter zu schalten und nur das nötigste zu tun. Habe festgestellt, dass ich von der vielen Arbeit ganz schön ausgepowert bin.
Eins kann ich aber trotzdem nicht lassen, mich schon wieder geistig mit der nächsten Aktion zu befassen.
So habe ich nun Heute etwas in den Schnitten von meiner Tochter gestöbert und ganz gezielt nach einem Schnitt dabei gesucht.
Denn in den nächsten Wochen beginnen wieder die diversen Herbstlichen Weinfeste und ein anderes jedes Jahr widerkehrendes Fest, das Oktoberfest.
Jedes Jahr nehme ich mir vor, einige Dirndl vorzubereiten und anzubieten, aber jedes Mal bin ich in Zeitnot.
Das soll dieses Jahr anders sein, daher habe ich die alten Schnitte durch gesehen, von den wunderschönen Dirndlkleidern die meine Tochter zum bedienen am Nürnberger Altstadtfest bekommen hat. Wenn das Fest vorbei war, waren jedes Mal auch die Dirndl weg, weil sie reißenden Absatz fanden.
Ja und was habe ich dann Heute gemacht, alle Vorsätze nichts zu tun über Bord geworfen und ein Dirndl zugeschnitten und schon etwas vorbereitet zum Verarbeiten. Zum Altstadtfest wird es zwar nicht mehr gebraucht, da die Studentenzeit der Tochter vorüber ist, aber vielleicht findet es den Weg auf meine Homepage www.massundmehr.de
Was ich noch so treibe in meinem sogenannten Urlaub, ich schreibe an meinem Buch. Es war mir schon immer ein Anliegen meinen Weg den ich gegangen bin, mit all den Höhen und Tiefen aufzuschreiben, um den Menschen die in einer großen Lebenskrise stecken Mut zu machen. Ihnen Wege aus dem Dschungel zu zeigen, der sie aufzufressen droht, wie man geschickt die Klippen umschifft, um wieder auf festen Boden zu kommen. Ich hoffe, dass ich in ein paar Wochen fertig bin und zum Lesen einem Lektor, dem ich schon einen kleinen Teil zum anlesen zugesandt habe, übergeben kann.
Denn eins habe ich seither gelernt, es hilft dir kein Anwalt oder sonstiger Berater, wenn du in Not bist, keine Bank unterstützt dich, du bist völlig auf dich selbst gestellt. Und wenn du dann genügend Kraft hast, dich wieder auf zu rappeln und du zeigst die Zähne, dann kannst du dich höchstwahrscheinlich wieder heraus ziehen aus dem Sumpf der dich zu verschlingen droht. Aber es ist sehr mühsam.
Wie das geht, das kann man lernen und dann Stück für Stück anwenden.
Hier noch ein kleiner Einblick in mein Buch, diesen Rat hat mir ein ganz bekannter Motivationstrainer gegeben.
Einige bedeutende Worte daraus möchte ich an sie weiter geben.
Als erstes führte er mich hin zu der Erkenntnis, welche guten Dinge doch das Leben für mich bereit hält, dies ist zum Beispiel die Gesundheit, der Berufliche Erfolg, die Familie, usw., natürlich standen die unliebsamen Dinge auf der anderen Seite und mussten miteinander verbunden werden. Er meinte, ich soll mich auf meine Stärken besinnen. Wenn ich diesen Kraftakt hinter mir habe, dann passiert mit ziemlicher Sicherheit folgendes, ich werde gestärkter aus dieser Lebenskrise heraus kommen und vieles wird sich verbessern, woran ich nie gedacht hätte.
Und hier gebe ich meine kleine Gedankliche Stütze, die mir mein Motivationstrainer vorgegeben hat, an sie weiter.
Stellen sie sich vor, vor dem Haus lauert ein Drache den sie bezwingen müssen und jedes mal wenn er Feuer speit versuchen sie auszuweichen. Denken sie daran, sie müssen ihn mit ihren Mittel bezwingen.
Ob sie es glauben oder nicht, ich habe Monatelang den Drachen vor dem Haus gesehen und mich nie verbrennen lassen, ja manchmal sehe ich ihn heute noch und er sieht mich aus halb geschlossenen Augen aber dennoch hellwach an.
Soweit mein kleines Geheimnis, wie ich wieder Kraft und Mut tanke, was sehr wichtig ist. Denn ohne diese kleinen Energieschübe können Sie ihre leeren Batterien nicht auftanken und ich denke jeder einzelne muss für sich diese Versorgungsstation finden.
Wissen sie wer der Drache ist?
Ein Mann der sehr viel in seinem Leben erschaffen hat und daher genau weiß wovon er spricht. Es war Klaus Kobjoll, ich habe schon einige seiner Vorträge besucht und ihn schon persönlich am Telefon gesprochen.
Von meinem ersten Vortrag muss ich ganz einfach hier kurz berichten, es fasziniert mich immer noch, was ich dort erlebte.
Es war an einem kalten November- Samstag, es hatte geschneit und ich hatte mich beim Vortrag „ der rote Faden” Begeisterung ist übertragbar Erfolg hat Methode angemeldet.
Schon die Anreise war sehr aufregend, denn es hatte geschneit, ich keine Winterreifen und das hoch oben auf dem Lämmerbuckel Richtung Eichelberg. Aber ich kam gut an und fuhr auf den Parkplatz ein. Autos über Autos standen dort, Menschen strömten zum Haus in welchem der Vortrag stattfand. Es war für mich ein wie im Märchen, der Schnee, die Dämmerung, überall kleine Lichter und ich wagte mich allein hinaus ins ungewisse. Ein bisschen bekam ich Angst vor meiner eigenen Courage, war es doch das erste Mal, dass ich mich allein in solch einen Vortrag wagte. Dieses leichte Unwohl sein wich sofort nach den ersten Worten von Klaus Kobjoll. Der Vortrag war dermaßen mitreißend und man vergaß Zeit und Raum. Draußen schneite es leise vor sich hin, aber dies störte mich alles nicht, ich sog diesen Vortrag förmlich in mich hinein, denn genau das was Er erzählte war mein Kampf, den ich gewinnen wollte.
Wie auf Flügeln bin ich dann über die Autobahn nach Hause gefahren und ich wusste, jetzt packe ich es an.
Letztes Jahr als ich tief in der Krise saß, konnte ich mit Klaus Kobjoll sprechen, es hat mir sehr geholfen.
Soweit für Heute
Edith F