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WAZ: Bürger verlieren Übersicht im Telefon-Tarifdschungel
Essen (ots) - Mehr als zwei Drittel aller Bundesbürger haben den Überblick im Tarifdschungel deutscher Telekommunikationsanbieter verloren. Dies geht aus einer Umfrage der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ...
Publ.Date : Wed, 20 Aug 2008 14:19:03 +0000

WAZ: Müller tritt als Evonik-Chef zurück
Essen (ots) - Nach Informationen der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Donnerstagausgabe) wird der Vorstandschef der Evonik Industries AG, Werner Müller, noch heute seinen Rücktritt ...
Publ.Date : Wed, 20 Aug 2008 12:39:01 +0000

euro adhoc: Neue Sentimental Film AG / Veröffentlichung gemäß § 26 WpHG Abs. 1 Satz 1 mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung
-------------------------------------------------------------------------------- Stimmrechtsmitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für ...
Publ.Date : Wed, 20 Aug 2008 16:34:02 +0000

Initiative Markt- und Sozialforschung beauftragt Change Communication
Frankfurt/Berlin (ots) - - Querverweis: Bildmaterial wird über obs versandt und ist abrufbar unter http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs - Die Initiative ...
Publ.Date : Wed, 20 Aug 2008 13:04:06 +0000

euro adhoc: AIG International Real Estate GmbH & Co. KGaA / Annual & Special Corporate Meetings / Actions of annulment with respect to resolut
-------------------------------------------------------------------------------- Disclosure announcement transmitted by euro adhoc. The issuer is responsible for the content of this announcement.
Publ.Date : Wed, 20 Aug 2008 16:19:02 +0000

Urlaubsstimmung

eigene-bilder-301.jpg

Ausgeh fertig angezogen.

Überall herrscht Urlaubsstimmung und um uns herum ist tote Hose. Das verschafft mir nun etwas Luft für meine Vorbereitungen in Sachen Grundschnitte und bei meinen Büchern, die voll aus dem Leben gegriffen sind.
Darum bin ich ganz glücklich, dass ich diese Woche, mein neueste Produkt online stellen konnte.
Morgen will ich mich nun dahinter klemmen und einige Arbeitsmappen fertig stellen, denn mein Vorrat ist aufgebraucht.
Wenn vieles auch nicht so läuft wie man es sich vorstellt, so sollte man doch ein klein bisschen Lebensqualität behalten und sich einigermaßen wohl fühlen. Die wunderbaren warmen Tage laden doch geradezu zum rausgehen ein. Sorgen und andere Probleme sollten wir nun einfach mal beiseite schieben, denn es kommt sowie so wie es kommt, machen können wir meistens nichts daran.

Ich jedenfalls werde diese ruhigeren Tage nutzen und meine Bücher schreiben, damit im Herbst, wenn der Drang nach dem Lieblingshobby wieder erwacht, einiges an Material zum nachlesen und nacharbeiten bereit liegt.

Bis bald
Edith F

Kommentar

Warum soll Einlage verwenden.

eigene-bilder-330.jpgHeute habe ich meinen roten Hosenanzug fertig gestellt und dabei fiel mir der Besuch von Frau ……… aus dem Hause Freudenberg Vlieseline ein.
Im Mai habe ich beim Fachabend unserer Schneiderinnung den neuesten Vortrag über Einlagestoffe gehört.

Wie immer ein sehr interessanter Abend. Neben dem bekannten Produkt der H180 gibt es jetzt eine noch softere Vlieseinlage H608.
Schon die H180 war eine tolle Sache, denn durch sie erreichte man diese schöne weiche Oberfläche und hatte trotzdem etwas Stabilität im Vorderteil.
Die neue Einlage habe ich noch nicht ausprobiert, da ich momentan mit dem Mercedes unter den Einlagestoffen arbeite. Dies ist eine Wirkware, die es speziell für die Firmen gibt.
Kurzum es ist eine Einlage die einfach begeistert, doch mit einem Wermutstropfen und dies ist der Preis.
Was mich beim letzten Vortrag schon begeistert hat, war das Soluvlies. Mit diesem Hilfsmittel kann man sich seinen eigenen Stoff kreieren. Es werden zwischen zwei Lagen Vlies Wollfäden, Stoffschnipsel oder was man sonst noch vernähen kann gelegt, danach wird kreuz und quer je nach Lust und Laune darüber gesteppt. Zum Schluss wird das Vlies gut ausgewaschen und ein neuer Stoff ist entstanden. Daraus lassen sich allerlei schöne modische Dinge gestallten. Vom Gürtel bis zur Weste alles ist möglich.
Und die absolute Neuheit ist ein Vlies, mit dem man Crash- Optik erzeugen kann, sowie ein Spinnvlies für kreative Arbeiten.
Werde demnächst mal das Soluvlies ausprobieren, ob ich auch solch tollen Stoff zu hinbekomme wie die Vlieselinefrau.

Übrigens Einlage ist oft das A und O der Verarbeitung.

Kommentar

Am Anfang steht ein Strich

Jedes Kleidungsstück beginnt mit dem ersten Bleistiftstrich. Vom Spitzenhöschen bis zum Abendkleid alles beginnt mit einer Linie auf einem Papier.
Sicher haben Sie schon oft ein tolles Kleid in einer Zeitschrift gesehen und hätten es gern nachgearbeitet. Doch ohne Schnitt gelingt dies meistens nicht.
Wie Sie aus einem Bild einen Schnitt entwickeln das können auch Sie lernen. Mehr dazu auf der Seite Grundschnittkurs.
Als erstes steht der Entwurf oder ein Bild zur Verfügung, das es nun umzusetzen gilt. Um daraus einen Schnitt zu gestalten, braucht man die Maße von der Person, die dann das neue Outfit tragen soll. Anhand der Maßtabelle wird abgemessen und die Maße werden aufgeschrieben. Hier geht es zur Maßtabelle Gratis Infos zum Grundschnitt
Jetzt kann es ans Herstellen des Grundschnittes gehen. Der erstellte Grundschnitt dient dann als Ausgangspunkt für die Modellschnitte.
Durch dieses System lassen sich daher Schnitte für alle Figuren anfertigen, auch wenn die Maße nicht dem herkömmlichen Konfektionsstandart entsprechen.
Mein Grundschnittlehrgang beruht auf dem Müller & Sohn System, welches in vielen Meisterschulen gelehrt wird.
Was Sie dazu brauchen, ist ein Lineal, ein Schnittpapier (Packpapier), ein Bleistift, Radiergummi, Maßband, Schere und Klebestreifen. Es sind keine aufwendigen Programme erforderlich, sondern nur etwas Geduld und Ausdauer.
Wenn Sie sich schon immer diesen Wunschtraum von der Kleidung die zu Ihren Maßen passt erfüllen wollten, dann beginnen Sie mit dem ersten Schritt, Ihrem ganz persönlichen Grundschnitt.
Bis bald
Edith F

Kommentar

Puppenkleidermärchen

Heute bin ich noch etwas in Urlaubsstimmung, denn ich durfte nach langer Zeit wieder einmal 5 Tage lang meine Werkstatt zuschließen.
Darum werde ich diesmal keine Schneiderweisheiten von mir geben, sondern eine Geschichte erzählen.

Sie beginnt wie alle Märchen mit, es war einmal.

Das Puppenkleidermärchen.

Es war einmal ein kleines Mädchen, dessen liebste Beschäftigung das Puppen spielen war. Meistens suchte Sie sich ein schönes Plätzchen im sonnigen Garten, vielleicht unter einem Schatten spendenden Kirschbaum, wo Sie wunderbar Ihr Traumhaus einrichten konnte.
Ihre Puppenkinder wurden gefüttert, gewickelt und schön angezogen.
Damit auch immer ein neues Kleidchen zum Ausgehen da war, musste die kleine Puppenmama fleißig stricken, häkeln und nähen. Ganz schick, wie kleine Prinzessinnen saßen dann Ihre Kinder im Puppenwagen und wurden spazieren gefahren.
Das Mädchen wurde älter und langsam verlies es die Lust am spielen. Nur die Freude an schönen Kleidern blieb tief in Ihrem inneren sitzen.
Eines Tages, als es noch zur Schule ging und die Lehrerin in der Klasse nachfragte, was möchtet Ihr denn gern tun, wenn Ihr ins Leben hinausgeht. Da meldete sich bei der heran gewachsenen Puppenmama aus einer verborgenen Ecke eine ganz leise Stimme, ich möchte schöne Kleider nähen. Und als die Reihe an Ihr war, damit Sie Ihren Wunsch äußerte, wusste Sie sofort und ohne jeglichen Zweifel, ich werde Schneiderin.
In einem ganz tollen Modesalon, wo die Damen sich einkleiden ließen, da durfte Sie dann Ihren Wunschtraum in Erfüllung gehen lassen.
Nie hätte Sie gedacht, dass es so furchtbar anstrengend ist die Nadel richtig zu führen und vor allen Dingen, dass dieses komische Ding auf den Finger muss.
Abendkleider aus Samt und Seide, mit Perlen bestickt wurden genäht, dass es nur so glitzerte und funkelte.
Im Salon, wo die Damen empfangen wurden, hingen Lüster an Wand und Decke, so etwas hatte Sie noch nie gesehen.
Fleißig übte Sie und alsbald konnte Sie die ersten Kleider für sich aus ihren eigenen Entwürfen zaubern. Wenn hier und da einmal das neue Kleid etwas zwickte, weil die Maße nicht ganz passten, war das nicht so schlimm.
Nach den Lehrjahren erwachte Ihr Ergeiz, Sie wollte genauso tolle Kleider machen wie Ihre Chefin und auch so einen schicken Salon besitzen.
Die Jahre vergingen und nach vielem üben und lernen wurde aus dem kleinen Mädchen mit den Puppenkleidern eine wunderbare Designerin, die Ihren Beruf sehr liebte und dadurch viele Menschen glücklich gemacht hat.

Soweit mein Puppenkleidermärchen, womit sich sicher viele identifizieren können, vor allem diejenigen, die mit Leib und Seele den wunderbaren Beruf der Schneiderin ausüben.

Und Alle die dies nicht konnten, hatten vielleicht den gleichen Kindheitstraum, nur ließ er sich nicht verwirklichen.

Aus Träumen entsteht die Zukunft, fangen Sie an sie zu gestalten.

Bis bald
Edith F

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Sommer Sonne Sommerkleid

Bin etwas aus dem Rhythmus mit meinem Blog gekommen und werde das nun schleunigst wieder nachholen.
In den letzten 14 Tagen habe ich mich an einem Projekt für eine Firma beteiligt und gearbeitet was das Zeug hält. Es waren lauter Vorhänge zu nähen, also nicht gerade aufregend aber Arbeitsintensiv. Eine Menge Zeit brauchte schon allein der Zuschnitt, das nähen war dann razfaz erledigt.

Dadurch hat meine andere Arbeit natürlich etwas gelitten und so habe ich meinen roten Hosenanzug immer noch nicht fertig gestellt.
Was ich aber so auf die Schnelle dazwischen geschoben habe, war ein Sommerkleid in Gr. 50.
Der Schnitt ist ganz einfach und kann für ein ganz normales Tageskleid, wie auch für ein festliches Abendkleid verwendet werden. Auf die Idee hat mich vor ein paar Jahren eine Kundin gebracht, die sich immer aus dem gleichen Grundschnitt Ihre Kleider fertigen ließ. Wenn das Kleid dann ausgehtauglich sein sollte, bekam es eben eine Perlenstickerei und hob sich in Stoffqualität und Farbe von den normalen Tageskleidern ab.

Und hier nun in Kurzform die Schnitterklärung.

Der Schnitt in Form eines Bogenhemdes ist ganz einfach und unkompliziert.
Und so geht die Verarbeitung am Schnellsten: Zuschneiden, Brustabnäher einnähen und Schulternähte schließen, jetzt Armlöcher und Halsausschnitt versäubern, hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum einen kann mit Beleg verstürzt werden, oder ganz einfach nur ein Vliesband einbügeln und danach versäubern und ringsum Steppfußbreit befestigen. Oder roulieren mit Schrägbändern aus dem gleichen Stoff, oder aus einer anderen Farbe. Egal welche Verarbeitung gewählt wird, diese sollte vor dem zusammen nähen der Seitennähte stattfinden.
Hier ein kleiner Tipp: prüfen Sie die Länge der Seitennaht (Rücken- und Vorderteil), damit am Armloch alles zusammen passt. Sollte dies nicht der Fall sein, dann am Armloch ausgleichen, nicht an der Länge, denn dies gibt einen unschönen Saum.
Seitennähte schließen, falls ein Schlitz angebracht wird, dann bis zum Schlitzanfang nähen. Jetzt wird ausgebügelt und der Saum eingebügelt. Als letzten Arbeitsgang nähen Sie den Saum und Schlitz mit der Maschine fest, so wie bei einem T-Shirt.
Fertig ist ein leichtes luftiges Sommerkleid.
Na wäre das nicht ein schneller Schnitt für heiße Tage?

Habe einige Schnitte für große Größen bei meinen Schätzen liegen.

Bis bald
Edith F

Kommentar

Auf geht’s zum ABI- Ball

Es ist vollbracht, das gelbe Abendkleid ist fertig und sitzt wie an gegossen. Es war eine ganz schöne Geburt bis alle Träger so saßen wie sie sollten und die Blenden schön um die Kurven liefen.
Doch ich glaube, dass sich die Mühe gelohnt hat, hier ein kleines Bild fertiges-kleid.jpgetwas mehr gibt es hier bei massundmehr.de bei den Infos zu sehen.
Ganz schnell so quasi nebenbei habe ich noch für einen anderen ABI- Ball Besucher die Anzugshose in Form gebracht, auch dies war ganz schön Zeitaufwendig. Zumal die Hose zwei Nummern zu groß war und der schlanke Jüngling ist fast darin versunken.
Die Hose habe ich dann ausschließlich in der Hinter- Hose enger gemacht, indem ich die Seitennähte und Länge und den Bund so ca. bis zur vorderen Schlaufe aufgetrennt habe. Dann wurde der abgesteckte Betrag seitlich an der Hinter- Hose auf beiden Seiten weg geschnitten, dabei habe ich die Beine etwas modischer gestaltet, indem ich sie gerade geschnitten und unten mit einem Aufschlag versehen habe (Länge war genügend vorhanden). Die Nähte wurden dann neu versäubert und die Beine wieder zusammen genäht. Danach wurde der Bund wieder aufgesetzt, der durch die engere Seitennaht nun an der Hinteren Mitte heraus geschoben wurde. Zum Schluss die Gesäßnaht geschlossen und alle Stiche angebracht (an den Taschen die Riegel und am Bund einzelne Stiche) und die Gürtelschlaufen wieder befestigt. Jetzt wird noch die Bügelfalte, die sich ja in der Hinteren- Hose verschoben hat, neu einbügelt, so dass sie schön gerade hoch läuft.
Die Arbeit ist zwar sehr aufwendig, doch die Herren der Schöpfung bekommen durch diesen Änderungstrick in den Hosen den berühmten Knackarsch.

Soviel zu meiner Arbeit, halt etwas hätte ich noch fast vergessen, meine Hilfe und ich haben diese Woche ja noch 114 Vorhänge zum Nähen vorbereitet, meine Aufgabe war der Zuschnitt, die Vorbereitung für die Nähmaschine hat meine Hilfe getätigt.

Bis bald
Edith F

Kommentar

Hosenschnitt zum Nachnähen

Die Hose

Das Nähen einer Hose mit Gummizug.

Aus meiner langjährigen Erfahrung mit gewissen Lieblingsschnitten der Kunden weiß ich, hat man einmal etwas Passendes gefunden, wird es immer wieder angewandt. Genauso ist es bei den Hosenschnitten.
Die Hose ist zwar mit Gummizug, doch nicht unbedingt weit in der Taille wie es sonst üblich ist.

Zum selbst herstellen einer solchen Hose kommt hier eine Anleitung. eigene-bilder-084.jpg

Nachdem der Schnitt bereitliegt und der Stoff vorbereitet ist, das heißt abgebügelt und der Fadenlauf bestimmt, kann der Hosenschnitt aufgesteckt werden.

Wir gehen so vor, dass wir die Teile im Fadenlauf auflegen, feststecken und je nachdem wie man gern verarbeitet ringsum den Schnitt abkreidet. Dann wird die Nahtzugabe angezeichnet, hier empfehle ich 2-2,5 cm an der Seitennaht, an der Schrittnaht 1,5 cm. An der Gesäßnaht im vorderen Hosenteil 1 cm und in der hinteren Gesäßnaht ebenfalls 1 cm bis zur Markierung, danach verlaufend nach oben auf 2,5 cm kommend. Jetzt wird an der Nahtzugabelinie entlang ausgeschnitten.
Nun gibt es zwei Möglichkeiten, entweder Sie bezeichnen die Naht auf dem unten liegenden Hosenteil durch Durchschlingen mit Heftfaden, oder Sie legen ein Kopierpapier unter und fahren mit dem Rädchen die Kanten um den Schnitt nach.

Als nächstes nehmen Sie ein hinteres und ein Vorderes Hosenbein, legen jeweils rechte Seite auf rechte Seite und stecken die Hosenaußennaht aufeinander, dann die innere Hosenbeinnaht stecken und jede Naht nähen. Tipp: Heften Sie die Hose zuerst zusammen, das erspart Ihnen den Auftrennärger falls es nicht ganz passen sollte. Nun die beiden Hosenbeine zusammenbringen durch zusammenstecken der zwei hinteren und zwei vorderen Hosenhälften.
Eine kurze Anprobe sollte nun eingeschoben werden bevor es weitergeht.

Die Hose passt, wunderbar, jetzt kann mit der Maschinen genäht werden. Dazu nehmen Sie am besten wieder die Gesäßnaht auseinander, denn sonst gibt es keinen schönen Übergang im Schritt. Nach dem Nähen wird versäubert, alle Längsnähte zuerst dann die Gesäßnaht. Gesäßnaht wieder schließen und die ganze Hose ausbügeln.

Im nächsten Arbeitsgang wird der Bund für den Gummizug vorbereitet, indem an einer Seite 1 cm umgebügelt wird, dann kommt das Maß für den Gummizug (meistens 3 cm) und noch 0,5 cm zugeben und einen Bruch einbügeln, zusammen steppen, sodass ein Ring entsteht der die gleiche Weite hat wie die obere Kante der Hose. Für das Einziehen des Gummis lassen Sie an der zusammen gesteppten Naht eine kleine Öffnung zum Einziehen des Gummis offen.
Jetzt den Bund aufnähen und zwar von Innen nach außen. Ala erstes stecken Sie die nicht eingebügelte Naht des Bundes an die Hose an, dann annähen. Jetzt wird der Teil des Bundes mit dem Umgebügelten cm nach der rechten Seite umgeschlagen und genau auf die gesteppte Naht aufgesteckt und rundum festgenäht.

Nun den Gummi einziehen mit einer Sicherheitsnadel und bei passender Taillenweite zusammen nähen.
Die Weite nun gleichmäßig verteilen, durch Stecknadeln absichern und zweimal den Gummibund durchsteppen.

Als letztes wird noch die Saumlänge bestimmt hoch gebügelt versäubert (oder auch nicht je nach Modell) und von Hand oder mit der Maschine angenäht.

Eine einfache Schlupfhose ist entstanden.

Hosenschnitte in verschiedenen Größen können Sie gern bestellen, gehen Sie auf meine Homepage massundmehr.de bei den Infos finden Sie eine Maßtabelle, wo Sie Ihre Größe aussuchen können. Dann gehen Sie folgender Maßen vor, Sie geben Ihre gemessene Taillen- und Hüftweite an, sowie die gewünschte Länge.
Da die Schnitte nach Bestellung für die jeweilige Größe aufbereitet werden, dient die Maßtabelle nur zur Orientierung für den Grundschnitt.

Bis bald

Edith F

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Vlieseline Einlagestoffe

Eine Woche ist wieder vorüber und alle Teile sind vorgerichtet. Zugeschnitten habe ich einen Hosenanzug in Größe 50 für eine kleine Figur, dafür mussten die Proportionen gut eingeteilt werden, damit das Ganze gut rüber kommt.
Es ist wie schon erwähnt ein roter Gabardine den ich verwende, dieser Stoff fließt schön und hat trotzdem noch etwas Stand. Die Jacke wird jetzt mit Einlage fixiert, dafür habe ich eine dünne Wirkware von Vlieseline gewählt. Das Fixieren ist ein ganz wichtiger Arbeitsgang, denn nur dadurch erhält eine Jacke ihren richten Fall. Natürlich muss die Einlage sorgfältig ausgewählt werden, denn bei zu fester Einlage sieht die Jacke sonst aus wie ein Brett.
Erst vor 3 Wochen habe ich mir den neuesten Vortrag über Einlagen aus dem Hause Vlieseline angehört und mich informiert was es an Neuheiten auf dem Markt gibt.
Mein absoluter Favorit ist die H 608 sie ist sehr leicht und extrem elastisch, kann daher auch sehr gut bei Maschenware verwendet werden. Will man das Ganze etwas fester, dann gibt es für Jacken noch die Gewebeeinlagen G 700, G 740 und G 785. Alle Einlagen soll es im gut sortierten Fachhandel geben, so die Aussage der Referentin. Was ich noch ganz interessant fand, war eine Einlage zum selbst Crashstoffe herstellen, oder das schon etwas länger auf dem Markt bekannte Soluvlies mit diesem kann man sich seinen eigenen Stoff herstellen. Habe das nur so mal ausprobiert und muss sagen, auch das ist eine gute Idee für eigene Kreationen.
Es gibt viele kleine unsichtbare Helfer in Form von einer Einlage, erst durch diesen Einsatz an der richtigen Stelle wird aus einem Stoff ein richtiges Traumkleid.

Hier noch einige Kleinteile, ohne Einlage wäre dies fast nicht möglich zum Verarbeiten.
In der schwarzen Blende, der Stoff ist eine Wirkware, ist die 608 verarbeitet und bei den gelben Teilen die an das sexy Abendkleid gehören ist die ganz normale H180 einfixiert.

Bis bald

Edith F
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9 schwarze Jacken

Das war wieder einmal ein Höllentrip, 9 Jacken nähen in hochwertiger Ausführung.

Mit dem Zuschnitt fing es an, dieser musste exakt ausgeführt werden, nachdem alle Teile bis auf die Ärmel mit einer hauchdünnen Einlage fixiert wurden.
Nähte schließen und Zierstiche anbringen sind dann die einfachsten Arbeiten. Kompliziert wird es, wenn die Ärmelschlitze, Taschen, Krägen und Belege gearbeitet werden, alles muss Punkt genau sitzen und perfekt verarbeitet werden. Genauso gehört das Bügeln der einzelnen Arbeitsschritte dazu, auch das nimmt sehr viel Zeit in Anspruch.

Doch ich will hier nicht über meine Arbeit ein Klagelied singen, denn ich liebe sie trotz allem sehr. Es ist schon etwas ganz tolles, wenn am Ende eines Auftrags dann in Reih und Glied die Teile auf der Stange hängen.

Worauf ich mich nun wieder freue, sind meine eigenen Kreationen, die ich kommende Woche in Angriff nehme.

Zuerst mache ich mein sexy gelbes Abendkleid fertig (Bild kommt nach Fertigstellung), dann schneide ich einen Hosenanzug für eine Größe 50 aus knallrotem Gabardine mit passender Bluse zu, ein Sommerkleid steht noch auf dem Programm und einige Änderungen.
Und zu meinem Angebot vom Workshop- Scherenschnitt den es jetzt zum Sommersparpreis gibt, sind einige Arbeitsmappen Bestellungen eingegangen, die es zu erledigen gilt.

Online-Workshop Scherenschnitt

Bis bald
Edith F

Kommentar

Nähen im Akkord

Puh bei dieser Hitze auch noch arbeiten, das ist eine ganz schön anstrengende Sache. Trotz einer Höllenerkältung musste ich Montagmorgen richtig Gas geben.

Mein großer Auftrag muss nun abgearbeitet werden und das gelbe Abendkleid und einige Änderungen sollten auch noch sein.

Montag habe ich mal so 8 Stunden zugeschnitten, zuerst den Oberstoff dann die Einlage und das Futter. Die Verarbeitung an den Musterteilen ist sehr aufwendig, so werden alle Teile bis auf die Ärmel mit einer ganz zarten Einlage komplett fixiert. Dies ist sehr Zeitraubend und ohne eine Presse fast nicht machbar.
Nachdem ich dann alles fixiert hatte kam der nächste Arbeitsgang, alle Teile noch mal in die Hand nehmen und perfekt zuschneiden, das sind dann so 113 Teile nur Oberstoff und dann noch sehr viele Kleinteile, wie Taschenklappen und Kragen.
So das war so mein Arbeitseinblick, jetzt stürze ich mich ins Klappentaschen und Kragen nähen, das sind bei neun Jacken 18 Klappentaschen und 9 Krägen mit Steg. Ich glaube danach kann ich wieder Klappentaschen und Krägen im Schlaf nähen.

Übrigens falls Ihr die Verarbeitung von den beiden Kleinteilen noch nicht ganz nachvollziehen könnt, in meinem Workshop Scherenschnitt sind beide Teile beschrieben.
Den Workshop gibt es jetzt zum Sommersparpreis statt 29,95 € für 19,95 €.
Bis bald
Edith F

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